So, nun, ich bin wieder da! Ich war mal eben im jahrelangen Mamasein-Liebestragödien-Exil und hab nun wieder Kapazitäten frei, mir das Leben zurück zu holen.
Wisst ihr noch, wie gut ich es damals hatte? Da wo Zeitungen über mich und meine Familie geschrieben haben (Grüße an die Bildzeitung gehen an dieser Stelle raus), da wo VOX doch nicht mit mir zusammenarbeiten wollte, weil es alles zu gut lief. Da wo mich alle Freunde beneidet haben… ”Du lebst deinen Traum in Schweden, mit Mann, Kind, Tieren, rotem Haus auf dem Land, cooler Job”. Ja Man! Genau so war es! Und wisst ihr was? – Ich wusste nicht, dass ich es so schön hatte. Ich wollte es nicht mal doll raushängen lassen. Ich hatte mir das Leben nicht für Instagram schön gebastelt. Das kam einfach alles so. Wenn Pony mit sollte, brauchten wir eben nen Hof, zufällig war das Haus eben rot, der Job kam mir auch zugeflogen, den Mann hatte ich mir ja schon 2006 ausgesucht… auch so ne Geburt, ach, alles flog mir so easy zu.
Erst als mir alles, aber auch wirklich alles, kaputt vor die Füße gerotzt wurde, hatte ich begriffen, was Zufriedenheit, Harmonie, Frieden, Familie und Glück so bedeuten kann.
Der Ehemann machte Schluss. Eine lange Durststrecke begann. Die Welt schien unterzugehen, das Leben war wie zu Ende! Alles stand still, ich in Schockstarre, monatelang, ich wollte nicht mehr. Angstzustände war mein zweiter Vorname. Gibt es hier welche, die schon mal an so einem Punkt waren? Egal ob wegen Trennung, Krankheit, Krise? Ich wollt nicht mehr. Und irgendwie hab ich’s überlebt und überstanden und irgendwie bin ich jetzt anders und irgendwie war es wichtig.
Ich will an dieser Stelle nicht weiter ins Detail gehen, vielleicht ein anderes mal.
Dieser Blog soll Unterhaltung sein und nicht Gejaule. Jaulen werde ich trotzdem, aber nicht heute! In den letzten zwei Jahren sind mir verrückte Dinge passiert, die müssen auf Papier gebracht werden. Ihr wisst, wie bei einer schlechten Soap, nur dass ich leider der Hauptdarsteller war. Ich habe schon phänomenale Titel im Kopf 😉 zB „Wie mir letztens die Katze explodierte“ oder „Männer sind auch nur anstrengende Freundinnen“.
Ich lebe nun wieder in Deutschland, mein Ehemann, Kind, Haus, Job ist weg. Die Tiere, minus eine Katze (RIP Maja), sind noch da. Ich habe eine neue wunderbare Liebe (nennen wir sie mal liebevoll Mr.G), sehe mein Kind in den Ferien und ich wohne als Mitbewohner bei Mama und bei eben ihm. In Norddeutschland, da eben, wo das Abenteuer damals begann und nun wieder ein neues beginnen soll, dieses mal ganz ohne die Bildzeitung und Vox.
Los geht’s!



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